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Zusammen in die Zukunft

Die Obermeister, Fachgruppenleiter, Ausschussvorsitzende und hauptamtliche Mitarbeiter unseres Verbandes vor dem Aus und Fortbildungszentrum des Kaminkehrerhandwerks in Mühlbach.

Mit klaren Mehrheiten und konstruktiven Diskussionen trafen die Obermeister und Fachgruppenleiter unseres Verbandes bei ihrer ordentlichen Mitgliederversammlung am 6. Mai richtungsweisende Entscheidungen für die Zukunft des bayerischen Zimmererhandwerks.

In Mühlbach begrüßte Präsident Peter Aicher die anwesenden Zimmerer sowie die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verbands. Er und Hauptgeschäftsführer Kai Gajewski berichteten von den aktuellen Entwicklungen auf Landesund Bundesebene, den Auswirkungen steigender Preise auf die Betriebe und der Arbeit der übergeordneten Organisationen Holzbau Deutschland und Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB).

Anschließend berichteten die Ausschussvorsitzenden über ihre Aktivitäten. Dabei ging es insbesondere um die „Fachregel Dachdeckungen mit Holzschindeln“. Der Arbeitskreis „Neue Prüfungen“ unter der Leitung von Günter Enßlin sowie Martin Paul Gorchs präsentierte die Ergebnisse zur Umsetzung der gestreckten Gesellenprüfung. Um den geänderten rechtlichen Anforderungen gerecht zu werden, waren einige Anpassungen notwendig, die auch in der Beilage „Neues Merkblatt zur Gesellenprüfung“ aus dem holzbau report 2/2026 nachzulesen sind. Die Mitgliederversammlung folgte dem Antrag ohne Gegenstimme und schuf damit Klarheit für Betriebe, Auszubildende und Prüfer.

Einstimmigkeit herrschte auch bei der Jahresrechnung 2025: Nach der Vorstellung durch die RIFA Treuhand München GmbH und den Rechnungsprüfern wurde der Abschluss einstimmig angenommen und Präsidium, Gesamtvorstand sowie Geschäftsführung für das Jahr 2025 entlastet.

Positiv fiel der Blick auf die fortschreitende Digitalisierung des Verbands aus. Kai Gajewski berichtete von der wachsenden Infrastruktur mit neuen Webseitenangeboten, dem Nachhaltigkeitspiloten und digitalen Ausbildungsmaterialien. Auch die Pilotphase der Mitarbeiterunterweisungen steht kurz vor dem Start. Mit großer Aufmerksamkeit wurde zudem der neue Ausbildungsfilm vorgestellt, der in Kürze allen Mitgliedsbetrieben zur Verfügung gestellt wird.

Auch Anträge aus den Reihen der Obermeister und Fachgruppenleiter wurden diskutiert. So brachte beispielsweise der Obermeister der Innung Landsberg, Stefan Fichtl, den Vorschlag ein, ein Zertifizierungsmodell für erfahrene Gesellen zu entwickeln, um berufliche Perspektiven im Betrieb deutlicher sichtbar zu machen. Die Einrichtung einer entsprechenden Erfahrungsaustauschgruppe wurde beschlossen. Weitere eingebrachte Anträge beschäftigten sich unter anderem mit dem Büro-Tarif der BG BAU sowie der Ausweitung des Pflichtpraktikums während dem BGJ.

Die nächste Mitgliederversammlung findet am 8. Oktober vor dem Verbandstag in Lindau statt. In einer eingespielten Videobotschaft lud der Obermeister der Zimmerer-Innung Lindau Wolfgang Behmann alle seine Kollegen sehr herzlich zum Bodensee ein.

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